Karkade: das rubinrote Willkommen von Assuan

Im äußersten Süden Ägyptens ist Hibiskus mehr als ein Getränk. Mit ihm werden Gäste willkommen geheißen und Feste gefeiert.
Wer in Assuan ein Haus betritt, hält schon bald ein Glas tiefroten Karkade in der Hand – im Sommer eisgekühlt, im Winter dampfend heiß. Hibiskus ist der Geschmack südlicher Gastfreundschaft.
Eine Ernte im Spätherbst
Der hier angebaute Hibiskus ist Hibiscus sabdariffa. Nach der Blüte schwillt der fleischige rote Kelch um die Samenkapsel an. Im Spätherbst pflücken Familien die Kelche von Hand und breiten sie auf Dächern und Matten aus, wo sie in der kräftigen Sonne des Südens trocknen und tief karminrot und knusprig werden.
Wie Ägypten ihn trinkt
Kalter Karkade zieht über Nacht, wird gesüßt und gekühlt serviert – das Getränk der Hochzeiten und Ramadan-Abende. Heißer Karkade wird wie Tee aufgebrüht. So oder so ist der Geschmack frisch und säuerlich, ähnlich wie Cranberry, mit einer Farbe, die zu leuchten scheint.
Vom Dach in den Beutel
Wir beziehen ganze Kelche, keine Bruchstücke, denn ganze Blüten bewahren Farbe und Aroma länger. Sie werden gereinigt, sortiert und in wiederverschließbare Beutel verpackt – bereit für Ihre Küche oder Ihr Café.
Probieren Sie es ganz einfach: zwei Esslöffel auf einen halben Liter Wasser, zehn Minuten heiß oder über Nacht kalt ziehen lassen.

